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Klimawandel und Hochwasserrisiko
Klimawandel und Hochwasserrisiko

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz ruft zur Online-Bürgerbefragung auf. Die Beantwortung der Fragen zum Thema Klimawandel und Hochwasserrisiko dauert nur zehn bis 15 Minuten.

Eine Online-Bürgerbefragung zum Thema Klimawandel und Hochwasserrisiko in Niedersachsen startet am 28. Januar 2012. Die Umfrage läuft bis zum 11. März 2012 und ist zu finden auf der Startseite des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Hochwasser vor der eigenen Haustür – genau vor einem Jahr sind viele Flüsse und Bäche in Niedersachsen über die Ufer getreten. Die steigenden Hochwasserrisiken waren in aller Munde und immer häufiger forderten Bürgerinnen und Bürger eine bessere Beteiligung.

Deshalb hat der NLWKN in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover die Online-Bürgerbefragung vorbereitet. Das Motto: „Bürger mit ins Boot holen – aber wie?”.„Wir möchten gerne wissen, wie Bürgerinnen und Bürger und zukünftig informiert und beteiligt werden möchten und ob es überhaupt ein Bewusstsein für Hochwasserrisiken gibt”, erläutert Britta Restemeyer vom NLWKN in Hildesheim. Die Teilnahme an der Umfrage helfe den Behörden, das Informations- und Beteiligungsangebot zum Thema Klimawandel und Hochwasserrisiko in Niedersachsen zu optimieren.

„Die Beantwortung der Fragen dauert nur 10 bis 15 Minuten”, wirbt Restemeyer für eine Beteiligung. Die Ergebnisse der Umfrage werden Ende April auf der NLWKN-Website veröffentlicht. Immer öfter in den vergangenen Jahren mussten die Niedersachsen feststellen, dass Wasser nicht nur Lebensqualität schafft, sondern auch eine Bedrohung darstellt. 1998 kam es zu starken Überschwemmungen an der Hunte und im Einzugsgebiet von Weser, Aller und Leine. Während der verheerenden Hochwasserereignisse an der Elbe 2002 und 2006 wurde Hitzacker überschwemmt und im Januar 2011 lebten beispielsweise die Menschen in Hann-Münden nach starken Regenfällen und Schneeschmelze tagelang mit überschwemmten Straßen.

In Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden und der Versicherungswirtschaft startet das Niedersächsische Umweltministerium außerdem im Februar eine Informationskampagne zur Möglichkeit der Versicherung gegen Schäden durch Naturereignisse. Ziel ist es, darüber zu informieren, dass und wie man sich gegen Elementarschäden versichern und damit private finanzielle Risiken mindern kann.


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