Mit dem Thema „Rechtsterror in Deutschland. Was tun?“ befasst sich eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung der Gedenkstätte Ahlem mit Prof. Dr. Hajo Funke und Steffen Holz am:
Donnerstag, 16. Februar 2012, 19.00 Uhr,
Haus der Region, Raum N001, Eingang: Hildesheimer Str. 18, 30169 Hannover.
Die Zwickauer Terrorzelle ist offenkundig für mindestens zehn Auftragsmorde verantwortlich. Handelt es sich hierbei nur um die Spitze des Eisberges? Immerhin hat es in den vergangenen 20 Jahren über 150 rechtsextreme Morde und über 15.000 rechtsextreme Gewalttaten gegeben. Wo liegen die Ursachen für dieses mutmaßliche Erstarken rechten Terrors? Was stellt unsere Gesellschaft dagegen? Diesen und weiteren Fragen geht der Rechtsextremismusforscher Prof. Dr. Hajo Funke in seinem Vortrag nach.
Steffen Holz ist Co-Autor der Untersuchung „Das verbotene Dorf“ über das britische Verhörzentrum in Bad Nenndorf in den Jahren 1945 bis 1947. Neben der Aufklärung der damaligen Geschehnisse geht es dabei um die Fortwirkung von Verleugnetem und Verdrängtem in Form historischer Mythenbildung. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Rechtsterrorismus und vermeintlich legalistischen Aktionen der Neonazis wie den Nenndorfer „Trauermärschen“?
Prof. Dr. Hajo Funke, Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, ist ausgewiesener Experte für Rechtsextremismus, Antisemitismus und die Aufarbeitung des Nationalsozialismus.
Steffen Holz studierte Geschichte und Politik, ist seit 1987 Gewerkschaftssekretär beim DGB in Hannover und in dieser Funktion seit 2006 an den Aktivitäten gegen die Nazi-„Trauermärsche“ in Bad Nenndorf maßg
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