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RegJo Südniedersachsen Ausgabe 2/2010 ist da
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Die Themen der neuen Ausgabe sind unter anderem: Vier Traditionsunternehmen und der Umgang mit ihren Jubiläen, der Aufstieg der Göttingen Veilchen, Bioenergie und das kreative Schaffen in Göttingen.

RegJo Südniedersachsen Ausgabe 2/2010 ist da

© RegJo

1735, der Verlag Vandenhoeck & Ruprecht wird in Göttingen gegründet. Bis heute sind die Geister der Vergangenheit äußerst lebendig, der Verlag feiert seine 275-jährige Geschichte nun mit einer eigenen Biografie und einer Ausstellung im Städtischen Museum. Das Beispiel zeigt, wie ein Unternehmen mit seiner Geschichte umgeht. Drei weitere Fälle spiegeln die Haltung zum Firmenerbe wider: Dabei reicht das Spektrum von einer dreibändigen Chronik bei Otto Bock bis zur Biografie von Jungfer Druck und dem Understatement bei Thimm.

2005, die Biogasanlage in Jühnde geht als Pilotprojekt in Betrieb – und löste damit ein Interesse aus, das kaum abzusehen war. Internationale Gäste gaben und geben sich die Klinke in die Hand, denn die dezentrale Energieversorgung der Zukunft ist hier schon praxistaugliche Realität. Weitere Bioenergiedörfer folgen. Aber was macht den Reiz dieser Idee eigentlich aus?

Heute sind zahlreiche Kreative damit beschäftigt, die Ideen und Trends von morgen umzusetzen: Ob Spieleautor, Schriftsteller, Musiker oder Werbeagenturen, die Kreativwirtschaft ist ein wichtiger Standortfaktor, ein Spiegel der Attraktivität. Lassen auch Sie sich inspirieren.

Und noch etwas in eigener Sache: Die Reportage über das Phänomen der Kinderarmut zog eine große Resonanz nach sich. Am Beispiel der Familie Knötzele wurde gezeigt, dass Kinderarmut nicht nur ein Hartz IV-Phänomen ist, sondern auch viele Berufstätige unter der Armutsschwelle leben – mit Folgen für die Kinder. So hätte der musikalisch hochbegabte Timon Knötzele eigentlich nicht zum Finale des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ nach Osnabrück fahren können. Doch die Sparkasse sponsorte kurzentschlossen die Fahrt mit 300 Euro, Timon Knötzele gewann einen 2. Preis beim Wettbewerb. Zudem hat das Hainberggymnasium Erik Knötzele weitere Hausmeisterstunden angeboten. Dafür gebührt den Unterstützern großer Dank.


Aus dem Inhalt:

Große Fußstapfen: Viele Unternehmen blicken auf eine lange Geschichte zurück. Zum Jubiläum haben sie sich in der einen oder anderen Weise damit auseinandergesetzt. Vier Beispiele zeigen, wie Unternehmen mit ihrer Vergangenheit und dem Jubiläum umgehen.

Das rebellische, gallische Dorf: Die BG Göttingen ist die jüngste Cinderella-Story Göttingens. Der kometenhafte sportliche Aufstieg gipfelte nun im Gewinn der EuroChallenge.

Zurück in die Zukunft: Das Bioenergiedorf Jühnde war das erste seiner Art und ist auch heute noch ein internationales Musterbeispiel für dezentrale Energieversorgung. Und vor allem: Die Jühnder selbst sind hochgradig zufrieden.

Auf der Jagd nach den Ideen: Kreativwirtschaft ist ein Zeichen für die regionale Lebendigkeit und Attraktivität. In Göttingen tummeln sich Schaffende aus vielen Branchen.

Militarisierung ist keine Lösung: Die Professoren Andreas Paulus und Irene Schneider im Gespräch über die Afghanistan-Problematik und den vermeintlichen Konflikt mit dem Islam.


Das RegJo zum Download:
RegJo Südniedersachsen Ausgabe 2/10 (11,6 MB)
RegJo Infoteil (1,6 MB)



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